Über mich

Schon mein ganzes Leben hat mich "der Mensch" interessiert, ganz besonders das menschliche Verhalten.
Wie sind unsere Handlungen motiviert, wie beeinflussen wir selbst unsere Gefühle, die dahinter stecken? In Bezug auf uns persönlich, unsere Beziehungen, unsere Gesellschaft?
Warum benötigen wir Seelennahrung, wie erlangen wir sie und woher rührt es, dass wir uns selbst und anderen etwas geben können?
In unserem eigenen Leben stoßen wir manchmal an unsere Grenzen; Probleme sind alleine oft schwer zu bewältigen.
Warum können wir nach Tiefschlägen wieder aufstehen?
Wie funktioniert die Dynamik von Paaren und wie können wir sie – trotz oftmals schwieriger Momente - positiv gestalten?
Solche Fragen haben mich schon immer beschäftigt.
Auch ich selbst bin in meinem abwechslungsreichen Leben mehrfach vor schwierigen Situationen gestanden und habe mich gefragt, welcher Weg denn der richtige sei. Solche Richtungsentscheidungen werden dadurch noch schwieriger, dass man häufig nicht alle Konsequenzen absehen kann, die sie nach sich ziehen werden. In einer solchen Situation in mich hinein zu spüren, wie gehe ich damit um und dann für diese Handlung die Verantwortung zu übernehmen, das alles ist nicht leicht zu verarbeiten.

 

Es gab einige wichtige Auslöser in meinem Leben, die mich lehrten, auf meine innere Stimme zu hören und dem Pflänzchen an Selbstvertrauen immer wieder Nahrung zu geben. Sexueller Übergriff mit 13 Jahren, der frühe und leidvolle Verlust meiner geliebten Mutter, einige Jahre später den meines Vaters, der berufliche und private Neustart in der Schweiz, Amerika und jetzt in Deutschland. Was immer verbunden ist mit viel Grenzerfahrungen, Loslassen, Tränen, Verlassen von geliebten Menschen und raus aus der gewohnten Kuschelzone und rein in das Vertrauen in das Universum und in mich.

Aber eine zentrale Erfahrung habe ich gemacht: Die Lösung liegt immer tief in mir selbst. Wenn ich in der Lage bin, eine gute „Herzensverbindung“ zu mir selbst herzustellen, dann spüre ich, was gut ist für mich und was nicht.
Zweierlei hat mir diese „Herzensverbindung“ ermöglicht und gibt mir bis heute jeden Tag Kraft und Energie: das Grundvertrauen in mich selbst und eine große, nicht zu stillende Neugierde auf mich selbst und auf andere Menschen. Das ist meine Kraft. Und zugleich steckt in ihr das Motiv für meine Tätigkeit.

Auf leichtem, manchmal auch spielerischem, immer aber liebevollem Weg möchte ich, Schulter an Schulter mit Ihnen, noch verborgene Seiten in Ihnen anklingen lassen und bestärken. Ich möchte Ihnen einfühlsam Techniken vermitteln, wie sie Ihre eigene Kraft erforschen und die Vielfalt Ihrer Weiblichkeit erspüren und entfalten lernen. Ich möchte Sie an der Hand nehmen und mit Ihnen in neue Welten eintauchen. So können Sie mehr an sich selbst glauben, wunde Punkte können sich auflösen und möglicherweise gelingt es Ihnen auf diese Weise, auch einmal über sich selbst und angebliche Unzulänglichkeiten zu lächeln, die Sie zu haben glauben.
  
Die schönen Seiten meines Lebens in Kurzform: 
Schon während einer klassischen Ausbildung in einer Tourismusfachschule in meiner Heimatstadt Innsbruck und anschließender 12-jähriger Tätigkeit als Bankkauffrau, war mir der Blick auf "den Menschen" physisch und psychisch von großer Bedeutung.
Das Interesse am psychischen Aspekt konnte ich vertiefen in Form einiger Semester Psychologie und Pädagogik an der Universität Innsbruck und praktischen Erfahrungen in jahrelanger Vereinsarbeit und auf meinen vielen Reisen.
Das Interesse am physischen Aspekt verfolgte ich 2001 mit der Ausbildung zur Dipl. Heilmasseurin und Bademeisterin, Lymphdrainage und Fußreflexzonen Massage (nach Marquardt). Darüber hinaus trainierte ich selbst jahrelang und unterrichtete in verschiedenen Vereinen und Studios Tänze wie Standard und Latein, Boogie und Rock'n Roll, Jazz und Aerobic/Reebook (unter anderem auch im Studio des ehemaligen Nationaltrainers der österreichischen Skispringer, Alois Lipburger).
Mit dreißig wurde ich neugierig auf die Menschen und ihre Verhältnisse außerhalb Europas. Allein bereiste ich ein halbes Jahr Australien, drei Monate Südafrika, Namibia, Kanada, Thailand und Laos, sechs Monate jeweils die Westküste der USA, dann die Ostküste. Ich blieb immer so lange, bis ich zumindest einen Hauch für das Gefühl in dem jeweiligen Land, das Leben und die dort lebenden Menschen bekam.


Dabei wurde mir deutlich, dass Selbsterfahrung sensibilisiert wird durch die Erfahrung des Fremden. Man kann sich nicht nur selbst, sondern auch über den Anderen besser kennen lernen. Sich auf Neues, Ungewohntes einzulassen bedeutet immer auch, selbst etwas neuer, auch frischer zu werden.


Mein Basislager hatte ich zu der Zeit in der Schweiz aufgeschlagen. Neben Weiterbildungen u.a. als Betriebsleiterin in der Gastronomie war ich insgesamt 12 Jahre entweder als Geschäftsführerin, Standortleiterin oder Eventmanagerin tätig.
2012 wandte ich mich – jetzt ausschließlich – wieder der Körperarbeit zu und habe seitdem mein Wissen in weiteren Kursen und Seminaren vertieft:
Tantramassageausbildung bei AnandaWave® Michaela Riedl, Hawaiianische Massage / Lomi Lomi; Emotional Moving Concept® nach Gitta Arntzen,
Einführung bei Sexological Bodywork; Assistenz bei diversen Kursen von AnandaWave®, Ausbildung und Jahrestraining "FrauSein-Erforschungsritual" (aktive Energiearbeit, Selbstreflexion, Körperreisen der Weiblichkeit) bei Susanne Dicken, Ayurvedamassage bei Björn Borchert und dem Gesundheitspraktiker (BfG).


Was ich dabei insgesamt gelernt habe?
Dass unsere lange kulturelle abendländische Tradition etwas entzwei hat, was meiner Meinung nach notwendig zusammengehört: Körper und Geist, Leib und Seele. Wenn uns in einem etwas fehlt, fehlt uns im andern auch etwas. Und wir sollten uns besonders darum bemühen, auch dem Körper seine Sprache zurückzugeben. Denn auch in ihr spricht sich die Seele aus.
 

Falls Sie daran interessiert sind, sich selbst auf den Weg zu machen, um die Tiefen Ihrer Weiblichkeit zu entdecken, fühle ich mich geehrt, wenn ich Sie dabei begleiten und unterstützen darf.